Theseus-programm

Das Theseus-Programm: ein vom Bundesministerium initiiertes Forschungsprogramm mit dem Ziel, eine neue internetbasierte Wissensinfrastruktur zu entwickeln, um das Wissen im Internet besser zu nutzen und zu verwerten.

Kurzum, es geht um die Entwicklung semantischer Technologien.

Vor kurzem wurde dieses Programm mit 120 Millionen Euro Fördergelder eingeleitet (siehe auch Heise).

Ob dies aber der richtige Weg ist, darüber lässt sich streiten. Als Mitglied des Suma-eV bekommen wir einiges an Meinungen mit, unter anderem von Dr. Alexander Linden (ehemals Quaero Ausschuss) und Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg (Erfinder des MP3 Formats). Hauptpunkt der Diskussion ist:

… [] dem Quasi-Monopol des Marktführers werden von Theseus keine Alternativen entgegengestellt. Es ist sogar erklärtes Ziel von Theseus (völlig anders als in Frankreich) dieses Entgegenstellen von Alternativen _NICHT_ zu tun. …

Unsere Meinung: Die Bundesregierung hat sich definitiv nicht der Thematik der Suchmaschinen angenommen, sondern nur der Entwicklung von semantischen Technologien. Das “Leuchtturm” Projekt wie es so schön hieß, ist zu einem reinen Forschungsprojekt wie so viele davor geworden. Zwar ist es im Sinne von Semager (erklärtes Ziel ist es keine Konkurrenz zu “züchten”), trotzdem stelle ich mir die Frage was wir als Unternehmen aber auch als Benutzer nach Ablauf der 5 Jahre davon haben werden.
Denn, nach bisherigen Wissenstand ist es absolut unklar was letzlich dabei heraus kommen soll! Möglicherweise wird es anschließend ein paar Firmen geben, die über interessante Datenbanken und Algorithmen verfügen und diese dann für teuer Geld verkaufen? Nein, nicht mit uns!

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Wikipedia und seine Suchmaschine

Die bekannte online Enzyklopädie Wikipedia hat ein Suchmaschinen Projekt namens Grub von dem Suchmaschinenherstellern und -betreibern LookSmart übernommen. Grub soll in das Search Wikia Projekt einfließen, einer Suchmaschine des Wikipedia Gründers Jimmy Wales.

Bei der Suchmaschine von Wikipedia handelt es sich um einen verteilten Crawler. Sobald man sich das entsprechende Programm auf seinem Rechner installiert hat, indiziert es selbsttätig teile des Internets und stellt diese wiederum anderen zur Suche zur Verfügung. Hat man genügend Clients, ergibts sich aus der Masse und dem Peer-To-Peer Netz ein große Menge an durchsuchbaren Dokumenten.

Unsere Meinung: Neben Grub gibt es schon lange den Versuch eine Peer-To-Peer Suchmaschine Namens Yacy aufzubauen. Der Ansatz ist gut. Gibt es genügend Menschen die dieses Programm auf Ihrem eigenen Rechner von Zuhause aus betreiben, könnte sich in der Tat hier eine sehr gute und freie Suchmaschine aufbauen. Leider fehlt es an dem nötigen Bekanntsheitsgrad und der PR. Zudem haben die meisten Menschen nach wie vor die Ansicht “es gibt doch Google”, warum also sollte ich daran partizipieren? Nun ganz einfach, um eine FREIE Alternative zu erschaffen.


Update des Fetchers

Mit dem heutigen rudimentären Update des Fetchers für die Semantik erhoffen wir uns eine etwas schnellere Verarbeitung der eingelesenen Dokumente und eine deutlich bessere Fehlererkennung bei defekten oder nicht erreichbaren Dokumenten. Die semantischen Suchergebnisse werden dadurch geringfügig verbessert.

Aufgrund dieser Änderungen haben wir deshalb beschlossen den Bot ab sofort unter der Versionsnummer 1.1 laufen zu lassen.


AskEraser – Datenschutz für Suchmaschinen?

Einer Ankündigung der Suchmaschine Ask zufolge, möchte sich diese nun stärker mit dem Thema Datenschutz und anonyme Suche befassen. Hintergrund des ganzes ist die Möglichkeit seine Suchbegriffe nun nicht mehr speichern zu lassen und somit quasi unerkannt im Internet zu suchen.

Die Gründe für diese Unternehmung sind sicherlich im Kampf um Marktanteile zu suchen. So hat Ask in den letzten Jahren doch stark an Marktanteilen verloren (in den USA derzeit 2.1%, ehemals 8.5% im Januar 2004 – entnommen aus Nielson-Netratings) und versucht nun mit solchen Marketingaktionen seine Glaubwürdigkeit zu stärken und somit seine Position gegenüber Google zu verbessern.

Warum aber das Thema Datenschutz?
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Semantic Web Vorlesung/Uni-Seminar

Anbei finden Sie einen Link zu einer Vorlesung von Dr. rer. nat. Harald Sack der Universität Jena. Es handelt sich hierbei um die Vorlesung “Semantic Web” als eine Video-Aufzeichnung im Real-Player Format. In der Vorlesung werden zunächst die Grundbegriffe des Semantic Web anschaulich erklärt. Weiter geht es mit XML, RDF und OWL. Am Ende der Vorlesung wird noch auf einige Anwendungen eingegangen.

Semantic Web Vorlesung WS 2006/07

Unsere Meinung: sehenswert; nicht nur als Auffrischung für ehemaligen Studenten oder Autodidakten, sondern auch für Neulinge.


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