AskEraser – Datenschutz für Suchmaschinen?
Einer Ankündigung der Suchmaschine Ask zufolge, möchte sich diese nun stärker mit dem Thema Datenschutz und anonyme Suche befassen. Hintergrund des ganzes ist die Möglichkeit seine Suchbegriffe nun nicht mehr speichern zu lassen und somit quasi unerkannt im Internet zu suchen.
Die Gründe für diese Unternehmung sind sicherlich im Kampf um Marktanteile zu suchen. So hat Ask in den letzten Jahren doch stark an Marktanteilen verloren (in den USA derzeit 2.1%, ehemals 8.5% im Januar 2004 – entnommen aus Nielson-Netratings) und versucht nun mit solchen Marketingaktionen seine Glaubwürdigkeit zu stärken und somit seine Position gegenüber Google zu verbessern.
Warum aber das Thema Datenschutz?
Der AskEraser ist sicherlich eine Antwort auf Googles Ankündigung Suchprofile nur noch zwei Jahre zu speichern (d.h. wenn Sie zwischenzeitlich nicht wieder bei Google suchen und die Laufzeit des Cookies sich somit auch nicht automatisch verlängert).
Es geht also um Glaubwürdigkeit und um den Umgang mit Ihren Benutzerdaten. So werden bei vielen Suchmaschinen Ihre Suchanfragen gespeichert und können mittels eines Cookies wieder Ihnen zugeordnet werden. Dadurch ergibt sich ein recht detailiertes Profil über Sie und Ihre Vorlieben. Wie gesagt, bei vielen Suchmaschinen, aber nicht bei allen…
Unser Meinung: Es interessiert uns nicht im geringsten was Sie suchen und wer Sie sind, insofern stellen wir auch überhaupt keine Bemühungen an, Suchprofile über Sie zu erzeugen. Für uns ist nur wichtig, dass die Ergebnisse in großen und ganzen gut sind, die Benutzeroberfläche einfach und intuitiv zu bedienen und sie zufrieden sind. Sollten die Ergebnisse mal nicht so gut ausfallen, empfehlen wir Ihnen eine Metasuchmaschine wie z.b. Metager. Dort können Sie auch auf die Suchergebnisse von Google und Ask zugreifen, ohne das ein Suchprofil über Sie erstellt wird.
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