Google Webmaster Tools Suchanfragen in neuem Design

Da ich es bisher noch in keinem anderen Blog gelesen habe, vermute ich mal das Google noch damit experimentiert, oder ich ich tatsächlich einmal der erste der darüber berichtet.

Jedenfalls scheint in den Google Webmaster-Tools unter Ihre Seite im Web -> Suchanfragen ein Update statt gefunden zu haben. Anstatt wie üblich nur die Impression, Klicks, CTR und die durchschnittliche Position anzuzeigen, wird nun ebenfalls noch zu jeder Spalte die Änderungen in Prozent angezeigt:

neue Google Webmaster Tools Suchanfragen mit Änderungen

Kommentare:  Kommentare deaktiviert für Google Webmaster Tools Suchanfragen in neuem Design

Graf Rucksack und Prof.Semantik im Montiplex

Viele herzliche Grüße an den MontiMan!

Es war ein sehr interessanten,sehr informatives und am wichtigsten ein sehr erfrischendes Treffen am gestrigen Donnerstag im MontiPlex. Das müssen wir in der Tat wiederholen. Wenn es etwas gibt, das Du aus meinem Fachbereich erklärt bekommen möchtest –> nur zu :-).

Im übrigen ist das „Changelog“ schon ziemlich angewachsen. Vielleicht werde ich es ja aus Spaß mal veröffentlichen, wenn sich bewahrheiten was Graf Rucksack erzählt hat. Aber es wird trotzdem nur bei dem Changelog bleiben. Schließlich muss ja nicht jeder wissen,wie ich aus dem ***** und dem ***** geteilt durch die eulersche Zahl in Abhängigkeit von den ersten 2 Zahlen des MD5-Hashes von ***** die optimale **** berechne 😉

Viele Grüße
Matze

Kommentare:  Kommentare deaktiviert für Graf Rucksack und Prof.Semantik im Montiplex

Reverse Proxy für SEO

Was für einen Sinn soll den ein Reverse Proxy für einen SEO haben? Nun, eigentlich ganz einfach: es geht darum eine IP Adresse im Ausland zu haben auf dem „offiziell“ die Domain läuft. Inoffiziell ist dies aber nur ein Reverse Proxy, der die Anfragen an den Server in Deutschland zurück routet. Dort werden Sie bearbeitet und das HTML erzeugt. Anschließend bekommt der Nutzer der Webseite oder der Bot das HTML von der IP aus dem Ausland ausgeliefert.

Wofür brauche ich eine IP aus dem Ausland? Antwort: um in diesem entsprechendem Land besser zu ranken!

Wenn ich schon einen Server habe, auf dem der Reverse Proxy läuft, dann kann ich doch auch gleich die Webseite dort laufen lassen? Antwort: prinzipiell schon; wenn die Webseite aber mehrsprachig ist, ist es einfacher nur einen Server pflegen zu müssen, als für jedes Landbzw. Sprache je einen eigenen Server.

Ok, also gut. Installieren wir mal einen Reverse Proxy…

Da alle meine Systeme auf Gentoo laufen und ich mich einigen Foren später für „pound“ entschieden habe, beginne ich mit:

ACCEPT_KEYWORDS="~x86" emerge pound

Die Config befindet sich in /etc/pound.cfg und ist sehr einfach gehalten. Für unser Beispiel brauchen wir eigentlich nur folgendes:

ListenHTTP
    Address 12.34.56.78 # die IP aus dem Ausland, sprich dieser Rechner hier, auf dem der Reverse Proxy "Pound" läuft
    Port 80
    Service
        URL ".*"
        BackEnd
            Address 87.65.43.21 # die IP des eigentlich Servers wo es hingehen soll
            Port 80
        End
    End
End

Man kann noch einige Optionen mehr einstellen, z.B. ob man nur .html oder .png weiterleiten möchte. Es können auch mehrere Server angegeben werden und eine Priorität mit welcher diese zu bedienen sind (Loadbalancing). Kurzum, „Pound“ ist ein einfacher, aber ebenso genialer LoadBalancer und Reverse Proxy und ebenfalls für einen SEO geeignet ;-).

Viel Spaß beim Routen,
Matze

Kommentare:  Kommentare deaktiviert für Reverse Proxy für SEO

Google Instant WIRD Auswirkungen haben

.. und das nicht zu knapp. Google Instant (unter Umständen muss man sich erst einloggen, um es nutzen zu können) ist so intuitiv zu bedienen, das man es nicht Nicht nutzen kann. Klar was ich sagen will?

Wie wird sich also die Handhabung im Alltag bei den über 90% Deutschen die Google nutzen ändern? Zunächst einmal wird definitiv weniger nach unten gescrollt! (Da sieht man mal wieder das Google keine Suchmaschine mehr ist, sonder eine Salesmaschine, denn letztlich wird auch das zu wieder mehr Klicks auf die Werbung führen. Tjaja, ist schon schrecklich, wenn man von den Aktionären den Druck bekommt jedes Jahr mehr als letztes Jahr zu verdienen und dann in die Trickkiste greifen muss, siehe auch „pinke Werbung“!).

Sprich die ersten 3-4 Ergebnisse werden ENORM relevant werden. Viel Zeit und Mühe zu investieren, um dann „nur“ auf Platz 6 zu landen lohnt sich nicht. Das ist zwar teilweise jetzt schon so, aber Google Instant wird dies radikal verschärfen. (Übrigens ist das schlecht für Google, da sich die SEOs dann noch mehr mit allen Mitteln kloppen werden und Google ja jetzt schon nicht mehr hinterher kommt…)

Weitere Auswirkungen für den gemeinen SEO: die heftigste Snippet-Optimierung aller Zeiten: sprich, was auch immer auf der Seite stehen mag, es muss so super-interessant klingen, das ich ja noch einen Klick abbekommen. Die Description wird eine Königsdisziplin werden. Auch wenn diese zwar null Auswirkungen auf das Ranking hat, wird diese nun sehr wichtig. So wichtig das dort viele Messungen gemacht werden, welche Description zu wie viel CTR geführt hat.

Ein Problem ist natürlich der Title: da dieser SEHR wichtig für ein gutes Ranking ist, aber NOCH wichtiger für eine gute Klickrate wird, werden sich hier einige im Spagat lernen müssen. Das wird teilweise richtig schwer werden. Besonders wenn es um automatisierte Projekte geht.

Die Zahl der Impressions wird steigen, d.h. der Nutzer wird mehr Information konsumieren (auf der Google Seite) als je zuvor. Das ist aber der wohl natürlich Lauf der Dinge, da die meisten Menschen ohnehin mittlerweile den SERP-Scanner-Blick entwickelt haben. Trotzdem werden die meisten länger als 3 Sekunden auf einer SERP verweilen, dadurch wird die Impression ausgelöst, die CTR der Adwords sinkt ins bodenlose und die Agenturen kriegen Probleme von Ihren Kunden (Zetter und Mordio). Für die SEOs ist das eher positiv, da diese nun verläßlichere Messdaten bekommen.

Apropos Messdaten, wie ich kürzlich in einem anderen Blog (k.a. mehr wo) las, misst Google tonnenweise Daten über das neue Suchfeld. Richtig, richtig viel! Inwiefern Instant es den SEO-Tools einfacher machen wird Ihre Daten zu kreieren wird sich zeigen. Zum einen wird das abrufen schneller und vermutlich sind mehr Abfragen pro IP in einem bestimmten Zeitraum erlaubt. ABER, die Masse an Messdaten wie z.B. Mausbewegung etc. die ebenfalls übertragen wird, macht es Google sehr einfach ein solches Tool zu erkennen. Die Frage ist, wie werden diese damit umgehen? Ich vermute so wie jetzt auch, Leben und Leben lassen, schließlich sind diese Tools ja nicht negativ für Google`s Business. Es muss nur ersichtlich sein, dass damit auch das allgemeine SEO angeheizt wird und nicht gebunkert werden.

Und was ist mit Spam? Also in Anbetracht der Tatsache, dass die Suggests in und unterhalb des Suchfeldes noch mehr an Bedeutung gewinnen und früher oder später ein findiger Nerd den entsprechenden Aufruf extrahiert und der breiten Öffentlichkeit mitteilt, wird es definitiv Google-Instant-Suggest-Spam geben. Ich würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Konferenz nach dem Roll-Out von Instant, so viel über Suggest gelabert wird, das man es anschließend nicht mehr hören kann! Also liebe Referenten, haltet euch zurück und produziert nicht den gleichen Schmarn wie alle anderen auch *lach*.

Wie auch immer, haut rein!
Gruß Matze

Kommentare:  Kommentare deaktiviert für Google Instant WIRD Auswirkungen haben

Test-Podcast für radio4seo

Anbei ein Test-Podpast den Arne Stoschek und ich für radio4seo aufgenommen haben. Wenn der Seonaut sein ok, gibt wird es zukünftig 1mal pro Monat eine Content Show dort geben.

Viel Spaß beim Testhören.

Update: Ich musste erst noch ein neues Podcast-Plugin installieren. Das alte wollte mit der neuen WordPress Version nichts zu tun haben :-( – jetzt geht es aber.

Kommentare:  Kommentare deaktiviert für Test-Podcast für radio4seo

« ältere Einträge