Hangover in Hannover
Mehr braucht mal wohl nicht zur SEMSEO und zur SEO-Sauferei des Jahres Pubcon am nächsten Morgen zu sagen. Mein Schädel brummt, in meinen Taschen kleben Visitenkarten von denen ich nicht einmal mehr genau weiß, was ich zu deren Besitzern gesagt habe, meine Sachen stinken nach Rauch und “Achselpads” (Insider )
und meine Aspirin sind im Auto. Mist, muss ich also doch aufstehen … ^^
PS: Die Rechnung von diesem Jahr – http://twitpic.com/15jn3w

Google Favorite Places
Die nächste Datenschützer-Horrorvision von Google ist schon geplant. Sie nennt sich “Google Favorite Places” und stellt eine, hmm.. nennen wir es mal Erweiterung zu Google Streetview und Maps dar. Hier zunächst einmal der frei übersetzte Text mit ein paar Links dazu:
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Möchten Sie zu einem bevorzugten Ort auf Google werden?
Wenn Sie ein Aufkleber mit der Aufschrift “Wir sind ein beliebter Ort bei Google” auf einem Schaufenster in Ihrer Nähe sehen, könnten Sie sich fragen, wie Sie ihn (auch) bekommen und was Sie tun können, um einen Aufkleber für Ihr Unternehmen zu erhalten. Hier sehen Sie, wie das geht:
Machen Sie Ihr Unternehmen zu einem Google Lokalen Branchencenter, in dem Sie den Inhalt Ihrer Inserate bei Google mit Fotos, richtigen Öffnungszeiten, Gutscheinen und vielem mehr aufwerten. Es wird auch bei Google stehen, dass Ihr Unternehmen dort korrekt platziert ist. Wir senden Ihnen einen Aufkleber für das Schaufenster, wenn das Geschäft populär genug ist. Die Leute suchen nach lokalen Unternehmen auf Google.com und Google Maps – mehr als anderswo. Google ermittelt die beliebtesten lokalen Branchencenter, basierend darauf, wie viele Google-Nutzer weitere Informationen über ein Unternehmen nachfragten, Routenberechnungen zu einem Geschäft machten und vieles mehr. Inhaber von Geschäften können diese Daten über ihr Geschäft erhalten, nachdem sie erklärten, einen kostenlosen Eintrag bei Google vorgenommen zu haben: https://www.google.com/accounts/ServiceLogin?service=lbc
Wir planen in regelmäßigen Abständen neue Wellen von Fensterbeschriftungen an Unternehmen zu versenden, die unsere Kriterien erfüllen. Sie können hier klären, ob Ihr Unternehmen in Betracht kommt unter Berufung auf Ihre Werbung bei Google.
https://www.google.com/accounts/NewAccount?service=lbc&utm_source=faveplaces_v2&utm_medium=lp&utm_campaign=en
Hier ist ein kurzes Video, dass den Fensteraufkleber in Aktion zeigt. Um mehr darüber zu erfahren, wie die Barcodes auf dem Aufkleber funktionieren:
http://www.google.com/help/maps/favoriteplaces/business/barcode.html
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Mit jedem heute üblichen Handy wird über die eingebaute Kamera der Barcode des Shop-Aufklebers an Google gesendet. So kann Google gegenüber dem Shop nachweisen, dass man einen Google-User direkt zu dem Geschäft geschickt hat. Das wäre eine Weiterentwicklung des auch jetzt schon existierenden Geschäftsmodells von Google mit Adwords bzw. Adsense, wo der Inserent ebenfalls nur für einen nachgewiesenen Besuch seiner Homepage zu zahlen hat.
Wahrscheinlich wird Google zusätzlich bald einen Anreiz für den Enduser selbst schaffen, damit er möglichst nur noch in von Google markierten Geschäften einkaufen wird. Um an seine Provision zu kommen, wird der User selbstverständlich Google alle noch fehlenden Daten wie
Namen, Adresse, Kontonummer usw. übermitteln, damit ein Teil des Kaufpreises an ihn zurückfließen kann. Fehlt nur noch die Google-Kreditkarte, dann wäre der Kreislauf perfekt geschlossen.
Bedenklich ist daran vor allem, dass Google es alleine in der Hand hat, wen es zu einem genehmen Google-Partner erklärt und wen nicht. Der mögliche kostenlose Eintrag selbst führt nämlich keineswegs zu einem solchen Aufkleber. Dafür muss man schon bezahlte Werbung
schalten….
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Die Informationen entstammen aus der Suma e.V. Mailingliste von “Brief eines der Klaeger im Kartellverfahren gegen Google”.
Was ist Adhijacking?
Wie wir alle wissen (oder zumindest sollten) ist es im rechtlich übergeregelten Deutschland unter Höchstrafe verboten einen fremden Markennamen als Google Adword einzukaufen, um darunter Werbung zu schalten. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob man nun Werbung für die Marke selbst macht oder für die von Mitbewerbern zu dieser Marke.
Jetzt gibt es allerdings einige findige Bösewichte, die es trotzdem versuchen, in der Hoffung nicht erwischt zu werden:
Sie kaufen also einen Markennamen bei Google Adwords ein und bauen die Original-Anzeige der Marke 1 zu 1 nach. Zudem wird die Anzeige nur über Nacht zu bestimmten Uhrzeiten eingestellt und auf bestimmte Regionen oder Städte beschränkt, um so die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung deutlich zu mindern.
Natürlich zeigt die URL nicht auf eine Webseite, sondern besteht aus einer Affiliate URL, die zunächst einen Cookie setzt und dann auf den Hersteller/den Markeninhaber leitet. Die ganz Bösen Hijacker, droppen dann nicht nur einen Cookie von dem Hersteller, sondern natürlich gleich eine ganze Pallette aller anderen Mitbewerber innerhalb dieser Branche.
Don`t do this at home!
Das es sich hierbei um Betrug handelt ist ganz offensichtlich. Die Strafen dazu kenne ich nicht, aber sie werden bestimmt nicht gering ausfallen!
Was kann man dagegen tun?
Brand Protection heißt das Zauberwort Suchwort.
Anbei noch einige Anbieter dazu:
SES 2009 Recap
So, hier also endlich die Zusammenfassung der SES 2009, bzw. meine Eindrücke von dieser. Zwar ist daraus nicht mehr als eine lose Sammlung von Keywords zu dem ein oder anderen Vortrag geworden, aber immerhin etwas.
Eins noch vorab, ich weiß leider immer noch nicht, wo man sich die Vorträge der SES runterladen kann. Wer da mehr weiß, bitte einen Kommentar hinterlegen. Danke!
Keynote
Google – Keys: wir sind Advertiser, zukünftig mehr Universal Search und mehr Antworten, weniger normale Suchergebnisse –> pro Webmaster
Bing – Keys: Möglichkeiten, Search, Entscheidungsfindung via Universal Search –> pro User
SEO International
- In Frankreich gibts noch einiges zu holen, die sind noch soooooooo 2001
. Eines der Probleme ist wohl die Tippfaulheit der Franzosen bei den Suchanfragen und den Akzenten.
- Russland = Yandex.ru, China = Baidu.com, Korea = Naver.com
SEO in Deutschland
- Rechtliche Überregelung, Verlinkung immer schwieriger und somit immer wichtiger, Schwache Social News, Linkgeiz, Google immer mehr “Direct Results”, Rechtschreibreform, Google Suggest ändert Suchgewohnheiten, …
Das (Un)wort der SES 2009
DAO = Digital Asset Optimization
Sonstiges
- Ich fande die Stühle standen zu dicht aneinander. Das sitzende “Gedrängel” war teilweise etwas unangenehm.
Weitere Rückblicke gibt es beim Seonauten, Sistrix`s SEO.at und Alan Web. Nicht zu vergessen der Twitter-Stream der SES Berlin und natürlich Marcus` Live SeoFM Podcast auf der SES.
Meistgelesenen Sprachen im Internet
Immer wieder stößt man bei unseren massiven Webseitenanalysen auf viele interessante Nebenergebnisse. Ein Beispiel – ich habe mir mal die Zeit genommen und die Top 50.000 Alexa Webseiten untersucht und nach Sprachen sortiert. Welche Sprache kommt wie häufig vor? Hier die Ergebnisse:
Englisch: 26.104
Deutsch: 3.569
Chinesisch: 2.637
Spanisch: 2.248
Russisch: 2.075
Japanisch: 1.895
Französisch: 1.756
Arabisch: 1.295
Portugiesisch: 1.009
Italienisch: 918
Türkisch: 551
Niederländisch: 526
Polnisch: 475
Koreanisch: 359
Tschechisch: 303
Slovakisch: 268
Thai: 195
Ungarisch: 189
Rumänisch: 171
Persisch: 170
Finnisch: 120
Griechisch: 117
Dänisch: 106
Norwegisch: 105
Vietnamesisch: 104
Man sieht sehr deutlich welche Länder wie stark im Internet vertreten sind. Den großen Vorsprung der englischen Sprache gegenüber allen anderen, ist vermutlich durch die vielen .com, .org, .net Domains in aller Länder zu erklären, teilweise spielen auch noch .edu und .gov eine Rolle. Fakt ist und bleibt jedoch: Englisch ist die Sprache des Internets (über 50% aller starken Webseiten).
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