Google Chrome ist böse

Oder haben Sie eine bessere Erklärung dafür, warum es nicht möglich ist andere Suchmaschinen zu installieren, so wie es bei allen anderen Browsern auch der Fall ist?

Meine Meinung:
Wie kann ich den die Amazon Suchfunktion einbinden, wo sind die Einstellungen dafür? Offensichtlich vorenthalten, Google will wohl nicht, dass man andere Dienste benutzt. Schön einen auf OpenSource machen und dann so etwas. Wenn das mal nicht “evil” ist …

Und dann war da noch (alles in Bezug auf Google Chrome):
Datenschützer skeptisch
Java Exploit
Großteil ist geklaut (siehe Diskussion in den Kommentaren)
Chrome ist Datenspion

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Nachtrag SES Hamburg 08

Da dies das erste mal war, das ich auf einer größeren Konferenz als Speaker eingeladen wurde, bin ich sicher kein Profi im beurteilen der Qualität der Konferenz selbst. Hier jedoch ein paar Sachen die mir aufgefallen sind:

1) Es kochen alle nur mit Wasser. Sicherlich kann man sich auf einen Bereich spezialisieren und diesen näher durchleuchten, aber letztlich ist die vorgehensweise ja doch immer dieselbe.

2) Wirklich gute Tricks werden niemals öffentlich ausgesprochen. Wer sich mit dem Thema SEM/SEO beruflich beschäftigt wird hier nichts wirklich neues gelernt haben. Es gibt schon ein paar pfiffige Tricks, aber die erfährst Du nur in privaten Gesprächen und wenn man sich “grün” ist.

3) Die Szene bleibt gern unter sich. Ich persönlich empfand das Networking als nicht so prickelnd. Liegt sicherlich auch an jedem selbst und wie man sich gibt, klar. Trotzdem könnte es schwierig werden, wenn Du a) keinen bekannten Blog hast oder b) unten auf Deinem Namenschild nicht eine hochbekannte Marke steht.

4) Selbstdarstellung als Verkaufskonzept. Die Qualität der Veranstaltungen litt mitunter an dem Mitteilungsbedürfnis der Marketeers, deren vornehmliche Idee es war die Tools aus dem eigenen Hause einzusetzten. Zugegeben kann ich mich davon auch nicht wirklich frei sprechen. Ich gelobe jedoch Besserung. Insgesamt ließe sich das aber in den Griff bekommen, indem man a) mehr Techniker anstatt Manager als Speaker einsetzten würde und b) Profis bezahlt um Vorträge zu halten und diese nicht mehr auf die Eigenwerbung angewiesen sein würden.

5) Ich war der einzige der über Semantik gesprochen hat. Es wurde zwar schonmal in einem Nebensatz erwähnt, war aber nie bestandteil einer Strategie. Was das zu bedeuten hat, keine Ahnung. IMHO ist es dennoch eine sehr zukunftsfähiges Konzept.

6) Die Zukunft ist ungewiß. Deutschlands SEM/SEOs sind hochgradig abhängig von den Entscheidungen Googles. Danach richtet sich der ganze Markt aus. Wenn Google “hü” sagt, “hoppt” die ganze Maschinerie los.

7) Man sieht sich. Das ist ruhig wörtlich zu nehmen. Es ist schon ganz interessant Menschen persönlich zu treffen, die man vorher nur von E-Mails oder Telefonaten kannte. Sie sehen IRL doch irgendwie immer ganz anders aus.

8) Was ist gefragt. Nach ein paar Gesprächen und durch die Fragen am Ende eines jeden Panels angeregt, kann man sich ein Bild darüber machen, was derzeit in Deutschland gefragt ist. Nach meinen persönlichen Schlussfolgerungen wären das a) Tools zum ausspionieren der Konkurrenz und b) ein wirklich gutes Bid-Management Programm zur Verwaltung von Google Adwords Kampagnen.

Insgesamt waren es interessante zwei Tage. Müsste man als Besucher jedoch den vollen Preis aus eigener Tasche zahlen, so kann ich diese Veranstaltung nur Anfängern und Quereinsteigern empfehlen, für diese jedoch dafür um so mehr.

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Verlinken Verboten

Aus aktuellem Anlass möchte ich euch die Frage stellen, ob man das verlinken von Webseiten verbieten kann.

Lassen wir einmal den Aspekt aus, das ein Webmaster meist mehr Besucher haben möchte und sich somit über einen Link freuen würde. Unter welchen Bedingungen kann einer Webseite verboten werden einen Link auf eine andere Seite zu setzen?

1) Links zu Glücksspiel-Seiten

Diese sind in der Tat verboten, wenn “die beworbene Seite keine deutsche Zulassung hat, um ein Glücksspiel in der Bundesrepublik zu betreiben”. Kurz und präzise, das ist klar im StGB umschrieben.

2) Störer- und Mitstörerhaftung

Erst einmal zur Definition was ein Störer bzw. Mitstörer eigentlich ist:

Eine Person, die mit unrechtmässigen Mitteln irgendetwas tut, was den Wettbewerb stört wird “Störer” genannt. Wird diese Person von einer dritten oder auch mehreren Personen bei diesem Tun unterstütz sehen Juristen darin den oder die Mitstörer. Das hat zur Folge, dass diese Mitstörer mit der gleichen Argumentation als wären sie selbst der oder die Störer auf Unterlassung in Anspruch genommen werden können. D.h., sie sollen es unterlassen, den Störer weiterhin in seinem Tun zu unterstützen, sodass dieser sein Handeln nicht fortsetzen kann.

Quelle: e-juristen.de

Wichtig dabei: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! wenn Sie ein “Komplize” sind, auch ohne es zu wissen, können Sie dafür Haftbar gemacht werden. Also sollten Sie im zweifelsfrei immer zweimal schauen, ob die Seite die Sie verlinken nicht vielleicht einen Rechtbruch begeht und Sie mit dem Link darauf als Mitstörer haftbar gemacht werden können. So etwa wie im Falle von Heise versus Musikindustrie. Nach einigen Gerichtsterminen ist ein Link verboten worden, welcher auf eine Software zeigt die kopiergeschützte DVDs kopieren kann. Heise hat daraufhin Verfassungsbeschwerde eingelegt da “das Verlinken von Informationsquellen [..] unerlässlicher Bestandteil von Online-Journalismus” ist.

Zusammengefasst: es gibt es bisher keine herschende Rechtsmeinung zur Haftung für Hyperlinks; “die Positionen reichen von der Abrede jeglicher Verantwortung für die Inhalte verlinkter Dokumente bis hin zu einer vollen Haftung für das externe Dokument und eventueller Veränderungen desselben” (Wikipedia).

3) Disclaimer / Eigenes Regelwerk

Einen Haftungsausschluss auf die Webseite zu setzen mit dem sich vor einer Mitstörerhaftung schützen könne, ist mehr als fraglich. Dazu folgender berühmte Satz:

“”Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann – so das LG – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von den verlinkten Seiten.”

Dieser Disclaimer ist unsinnig und Sie weisen damit sogar daraufhin, das Sie vermutlich auf rechtlich fragwürdige Inhalte verlinken. Sinnvoller ist da sicherlich schon der Hinweis: “Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar.” Allerdings bin ich kein Anwalt und kann keine Aussage über den wahrheitsgehalt dieser Sache machen. Den vollständigen Text dazu finden hier:

Richtig Interessant wird es dann bei der

.
Oh, jetzt habe ich einen Link darauf gesetzt – ob ich damit gegen ein Gesetz verstoßen habe? Was meinen Sie?

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Der (über)mächtige Zeitgeist

Vor kurzem wurden die meisten Suchanfragen des Jahres 2007 von Yahoo und Google (via Agency-Newsletter) veröffentlicht. Auch sind einige Stimmen laut geworden, nachdem bei Google diese Veröffentlichung möglicherweise manipuliert worden wären.

Tatsache ist, das viele Medien auf diese Veröffentlichungen angesprungen sind und über die beliebtesten Sportler, Automarken, TV-Stars usw. berichten konnten. Schließlich sind es doch die besten Informationen die man sich nur wünschen kann, um über Trends und die Frage wer In und wer Out ist zu berichten. Oder?

Meine Meinung:

Ich möchte euch an zwei Dinge erinnern.

1) Erschaft euch selbst eine gesunde Medienkompetenz. Dazu gehört z.B. eine kritische Distanz zu Medien halten und beispielsweise kommerzielle oder politische Interessen in journalistischen Beiträgen erkennen können (im Volksmund auch: glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast).

2) Stellt euch vor, jemand würde bewußt z.B. eine Statistik fälschen, wer hätte davon Vorteile und warum.

Natürlich lassen sich diese Punkte genauso auf die täglichen Nachrichten im Fernsehen anwenden, Einschaltquoten, Wirtschaftsberichten etc. etc. Die angefachte Diskussion über die beliebtesten Suchwörtern (bei denen möglicherweise ein paar Fehlen) bot sich nur gerade dazu an. Es geht vielmehr darum, nicht alles zu fressen, was man vorgeworfen bekommt. Einer Eigenschaft die meines Erachtens in Deutschland sehr schwach geworden ist. Auch will ich hier keine Paranoia auslösen, sondern lediglich eine kritische Betrachtungsweise von unterschiedlich glaubwürdigen Quellen schärfen. Die Frage ist doch, wem kannst Du glauben? Mir sicherlich nicht ;-) .

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Forschungsreport: Google muss zerschlagen werden

Zitat aus http://www.heise.de/newsticker/meldung/99953/

Forschungsreport: Google muss zerschlagen werden

Eine Studie der TU Graz warnt mit drastischen Worten vor der “Bedrohung der Menschheit” durch Google. Der Suchmaschinenprimus schicke sich nicht nur an, den Schutz der Privatsphaere auf dem Muellhaufen der Geschichte zu entsorgen, heisst es in dem 187-Seiten umfassenden
Bericht “ueber die Gefahren und Chancen grosser Suchmaschinen unter
besonderer Beruecksichtigung von Google”. Das “monopolistische Verhalten” des Marktfuehrers bedrohe vielmehr, “wie wir die Welt sehen und wie wir als Individuen wahrgenommen werden”. Damit gerate sogar die gesamte Weltwirtschaft in Gefahr. Google habe in unerhoerter Art und Weise Macht angehaeuft, sodass ein Gegenangriff ueberfaellig sei.

Bericht unter: Google Danger (PDF)

Unsere Meinung:
In Anbetracht der Tatsache dass die Politiker derzeit über die Regulierung der Strompreise diskutieren und in Deutschland ohnehin Firmen mit Monopolstellung mit argwöhnischem Auge betrachten werden, ist es durchaus Vorstellbar, das sich die Politik auch einmal mit diesem Thema im Allgemeinen beschäftigen sollten. Informationskontrolle ist im Informationszeitalter ein mächtiges Instrument, um sich Vorteile zu verschaffen.
Fraglich ist jedoch die Durchsetzung einer potentiellen Kontrolle. Zerschlagen lassen wird sich Google oder jede andere “übermächtige” Internetseite sicherlich nicht (zudem noch wenn diese nicht aus Europa kommt). Und eine Kontrolle kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen, ist es doch jedem einzelnen überlassen, welche Internetseiten er besucht oder auch nicht.

Welches sind also die Optionen? Sperrung des DNS-Resolvers wie im Falle eines bekannten pornographischen Portals, oder Zensur und Domainsperrung wie es in China üblich ist? Wohl kaum. Und wie ist es mit einer staatlichen Suchmaschine mit Fördergelder wie im Falle von dem europoäischen Projekt Quaero, welches 400 Mio. Euro gestreckt über 5 Jahre bekommen hat? Nun, im Vergleich zu den Umsätzen die Google erzielt ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Schön das wir mal drüber geredet haben.


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